Montag, 24. Dezember 2012

Mein 2013 - ein Zukunftswunsch.

Ich hasse solche dummen Pläne, die man ab dem Neujahrstag macht, weil das sowieso nur ein Symbol für einen Neuanfang ist, den man 365 Mal im Jahr haben könnte.
Ich hab mir die letzten Jahre nichts vorgenommen, weil ich wusste, dass ich es nicht schaffen würde, aber dieses Jahr, will ich mich nicht wieder verlieren und mich aufbauen indem ich mich komplett verändere.
Ich will mich verändern, weil ich es will - nicht,weil ich es muss.
Ich darf nicht mehr so nett sein. Es klingt verrückt, aber ich bin einfach zu nett, will niemandem weh tun, kann schlecht Nein sagen. Aber das wird sich ändern.
Nein sagen, werde ich auch zu den Klingen, auch wenn es manchmal schwer fallen wird. Die Narben heilen nicht mehr so gut, seitdem ich noch unempfindlicher geworden bin für den Schmerz.
Es wissen nicht viele Menschen aus meinem Umfeld, aber die drei wichtigsten wissen es und sie hassen es und auch, wenn sie wenigstens nicht den ganzen Tag deswegen auf mich einreden - irgendetwas müssen sie ja denken, wenn sie zufällig die Narben sehen.
Ich werde meine Zukunft überdenken müssen. Vielleicht mein Abitur abbrechen, wenn es weiterhin so schlecht läuft. (Zitat meines Mathelehrers:"Wenn ich mir die Noten bisher so anschaue, würde ich sagen wir haken die 11/1 ab und in der 11/2 strengst du dich dann mehr an." (dabei haben wir noch eine doppelwertige Klausur!?))
Und vielleicht werde ich mir einig, ob ich nun doch Richtung Zoologie, Design oder Informatik gehen will. (Über letzteres würden sich meine Eltern sicher freuen.)
Vielleicht schaffe ich es, irgendwie entspannter zu werden. Vielleicht sogar zum Arzt zu gehen, wenn mir etwas weh tut. (Oder erstmal zum Therapeuten, der meine "Diagnose-Phobie" bekämpft?)
Mit dem Führerschein soll ich sicherlich auch anfangen. (Auch wenn ich nicht wirklich Lust darauf habe, wenn ich dieses Schneechaos jedes Jahr hier sehe.)
Wenn ich Glück habe, kann ich meine Eltern zu einem Tattoo überreden. Einfach nur, ganz zierlich und schlicht, ein Songzitat, welches mich schon lange begleitet.
"How does it feel when your little world`s broken?", von meinem jahrelangen Lieblingslied.
Oder "Liebe ist für alle da!"
Wer weiß. Vielleicht auch einen gehängten Fuchs, das Markenzeichen meiner Bilder.
Ich will ehrgeiziger werden. Und vor allem nicht mehr so schüchtern sein.
Ich möchte mein eigener Mensch sein, der sich nicht vollkommen von anderen abhängig macht.

Ich bin gespannt, wie viele Punkte ich in einem Jahr abhaken kann.

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