Eine böse Vorahnung, ein kurzer Blick, der eben diese Befürchtung bestätigt und Sekunden, die zu Stunden werden und ein ungutes Gefühl, welches sich in mir breit macht.
Erinnerungen an schöne Zeiten gegen Gedanken an all die Strapazen, plötzlich ist alles wieder da und ich weiß nicht, wohin damit.
Ich habe keine Lust mehr auf das Denken. Auch nicht an das Erinnern.
Die Tage vergehen, als gäbe es sie gar nicht. Irgendetwas läuft in die verkehrte Richtung und obwohl ich sicher war, dass alles wieder erträglich wird, bin ich von Sorgen geplagt, von Gewissensbissen belästigt und von Erinnerungen zerstreut.
Ich verschlafe die Tage, weil ich viel zu viel Platz zum Denken habe. Ab und zu mach ich etwas für die Schule. Oder halte mich an das, worum er mich gebeten hat...und ja, es tut mir gut, abends nicht allein zu sein.
Aber hauptsächlich nehme ich mir die Chance, mich an Dinge zu erinnern, die mir wie Messer im Herzen stecken, weil sie wundervolle Erinnerungen sind,von Dingen, die längst vergangen sind und nie wieder kommen werden.
Doch spätestens, wenn man direkt damit konfrontiert wird, ist es zu spät und man schwimmt wieder allein im großen Ozean, weil niemand an einen rankommt.
Und plötzlich bist du allein unter vielen.
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