Sonntag, 3. Februar 2013

Plötzlich optimistisch.

Irgendwann in den Sommerferien besuche ich ihn, auch wenn ich 9h mit dem Zug fahren muss und irgendwann um 4 aufstehen müsste. Das wäre es mir auf jeden Fall wert.
Vielleicht gefällt es mir dort und ich studiere dort einmal, vielleicht sogar irgendetwas mit Informatik. (Um meinen Vater wenigstens ein bisschen stolz zu machen.)
Vielleicht kann ich dort ein neues Leben anfangen, ohne dass mich meine Umgebung an Sachen erinnert, die ich nicht mehr in meinem Kopf haben will.
Nur würde ich meine beste Freundin und meine Schwester seltener sehen. Zu verkraften wäre es, aber trotzdem ein großer Nachteil.
Vielleicht passt mir auch die Großstadt nicht und vielleicht gibt es dort wenige ruhige Stellen.
Aber ich habe Hoffnung, dass er es schafft, mich wie einen Menschen zu behandeln, mit dem man vorsichtig sein muss - nicht wie einen Menschen, den man nur kaputt machen will.
Vielleicht darf ich endlich etwas Neues anfangen und meinem Leben eigene Farben geben. Endlich raus hier, etwas erleben, ohne, dass mich irgendjemand kontrolliert.
In ungefähr anderthalb Jahren habe ich mit Glück mein Abitur bestanden.
Und wenn er mich bis dahin noch aushält - dann muss es ja mal anders sein als sonst.

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