Donnerstag, 29. November 2012

57 Stunden...

...lang keine Antwort von dir. Keine Reaktion von dir, auf keine meiner Nachrichten. Weiß nicht, ob du sie alle gelesen hast.  Ob du sie verstanden hast.Denn meine Hilferufe waren dir wohl egal.
Als ich gestern nach Hause gekommen bin, die Tür hinter mir geschlossen und meine Katze gesehen habe, bin ich zusammengebrochen. Lag einfach auf dem Boden, habe meine Katze versucht anzulocken, wollte irgendetwas um mich, was mich tröstet. Ich fragte mich, wo all die Tränen herkamen, sie wollten nicht mehr aufhören, so dass ich den ganzen restlichen Tag von wahnsinnigen Kopfschmerzen geplagt war. Vielleicht dachtest du ja, ich krieg das schon so hin, ohne komplett durch zu drehen. Aber ich habe die Schuld daran, diesmal kannst du es nicht leugnen. ich schlafe in der Nacht nicht länger als 3h, ich breche unkontrolliert und manchmal auch in der Öffentlichkeit in Tränen aus und das nur, weil es sich anfühlt, als wäre ich dir egal geworden.
Ich wollte lediglich wissen, was dein Problem war, was dir nicht passte und als du das Thema wechseln wolltest, hatte ich keine andere Wahl. Ich weiß, dass du es hasst, wenn ich mir die Schuld für so etwas gebe. Aber so bleiben wir beim Thema.
Ich bin wahnsinnig traurig und am Boden zerstört, weil es dir so leicht zu fallen scheint, mich komplett zu ignorieren und mich aus deinem Leben auszublenden. Du hast sicher gemerkt, wie sich meine Laune verändert hat. Ich war mal traurig mal verzweifelt und hoffnungslos, mal einfach nur sauer und enttäuscht.
Irgendetwas in den letzten Tagen gab mir das Gefühl, dass du mich nicht mehr willst. In keinster Weise. Nie wieder. Das mit der Beziehung hast du niemals in Betracht gezogen, richtig?
Jetzt ist es eh egal. Ich will nicht, dass du mich aushalten musst. Ich würde dir nicht gut tun und wäre nicht besser, als die vor mir - naja in einer Sache schon. Aber ansonsten hätte ich genug andere Macken, die du nicht aushalten würdest.
Du hast mir früher immer gesagt, dass ich den Richtigen finden werde, weil ich gar nicht so schlimm bin, wie ich denke und man es mit mir aushalten kann. Jetzt hast du selbst erfahren, dass man es eben nicht kann.
Als du mir sagtest, dass du noch nicht bereit für etwas Neues bist, hatte ich Hoffnung, weil es kein Nein war.
Aber es ist wohl nur so eine Floskel, die mir das Herz nicht brechen sollte.
Wenn du bisher keine weiteren Gefühle für mich entwickelt hast, woran merkst du dann, dass du bereit bist?
Woran merkst du, dass es etwas werden könnte, wenn ich mein Verhalten nicht mehr ändern kann, weil ich schon alles gebe?
All meine Kraft und meine Zeit, meine ganze Liebe und jegliches Gefühl, alles kreist um dich und alles sieht dich als Mittelpunkt. Das kann lange so dauern. Weil du wieder jemand bist, von dem ich mir Großes erhofft hatte. Als wir einmal über Kinder gesprochen hatten, wurde mir ganz warm ums Herz. Dabei wollte ich nicht einmal unbedingt welche.
Zu gern wüsste ich, was du fühlst, was du denkst, wie es dir geht. Aber die Fragen würden unbeantwortet bleiben. Du schreibst mir ja nicht mehr, wer weiß, wie lange noch. "Diese Woche" meintest du.
In letzter Zeit lief es ja sowieso nicht so gut, wir stritten ja sowieso viel. Wahrscheinlich genießt du das.  Nicht mehr mit mir diskutieren zu müssen.
Aber ist es besser, zu wissen, dass ich allein zu Hause sitze, mir schon wieder Tränen über das Gesicht laufen und ich wieder diese Gedanken habe und dieses Verlangen? jedes mal konnte ich bisher nein sagen. Weil du das nicht willst und wieder sagen würdest, ich sei blöd. Aber ich werde stärker - durch dich. Gleichzeitig bist du meine größte Schwachstelle. Was du tust, ist nicht gut für mich. Du weißt das. Wusstest es von vorneherein, das macht mich so sauer und enttäuscht mich so sehr.
Du hast mir seit  57,5 Stunden nicht geschrieben.
Aber für einen Facebook-Kommentar unter meinem Status - wenn auch nicht an mich gerichtet - reicht es?

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