Das kotzt mich an. nicht wissen, ob es sich lohnt und nicht weiter kommen, weil der Weg so weit ist und die Füße müde sind. Aber ich wüsste nicht einmal, wie ich eine Pause machen sollte.
Ich weiß nicht, wie es am Ende aussehen wird und weiß nichts, was überhaupt wird. Zum einen mag ich dieses Bemühen, den Versuch das Ganze in eine Richtung zu lenken. Zum anderen wird sich die Mühe vielleicht nicht lohnen und jedes Wort wäre umsonst gewesen, jede Berührung hätte ihr Ziel gänzlich verfehlt.
Ich werde sehen, was die Zeit bringt und wie es danach weiter geht und bis ich den Weg ans Ende gegangen bin, ist es das Ziel, jede Sekunde zu nutzen und jeden Moment zu genießen, in denen ich die Chance habe, irgendetwas zu verändern, selbst, wenn ich mir nie ganz schlüssig bin, was etwas bringt und was alles zunichte machen könnte.
Ich weiß nicht, wie weit ich schon gekommen bin. Wie die Chancen stehen und was ich tun muss, um ans Ende zu kommen und einen neuen zu gehen.Ich weiß nicht, was ich falsch machen könnte.
Ich würde gerne wissen, was in ihm vorgeht, wenn er mich ansieht. Mich im Arm hält. Bei mir ist eben.
Und ich hätte gerne gewusst, was er gestern Abend dachte, für mich jedenfalls, fühlte es sich besonders an.
Doch es würde den ganzen Reiz an der Sache nehmen, jeden Gedanken zu wissen.
Ich frage mich oft, ob das Ganze gut ist. Es fühlt sich so an, wahnsinnig gut, wenn er bei mir ist.
Manchmal zweifle ich. Ob ich das alles überhaupt kann - was sagen die Familien? Mein Vater will nicht, dass ich erwachsen werde. Er akzeptiert gerade, dass ich männliche Freunde habe, die nicht zum Familienfreundeskreis gehören. Meine Oma würde es schaffen, jeden zu vergraulen, weil sie so typisch ist. Wahnsinnig neugierig und sie redet wahnsinnig viel. Meine Schwester und mein Schwager, die wären das geringste Problem.
Doch die Familie wäre sicher nicht das Einzige. Ich weiß nicht, wie das ist.
Ich weiß nicht, wie man sich verhält und wie es sich anfühlt und ich weiß nicht einmal, ob ich mir das zutrauen kann - ich brauche Freiheit und zum anderen jemanden, der mir sagt, wie ich perfekt für ihn sein kann und für den ich perfekt sein kann.
Ich habe in den letzten Jahren gemerkt, dass ich mich selbst vernachlässige, wenn ich verliebt bin. Nicht, dass ich mich nicht mehr wasche, nein. ich esse unregelmäßig, schlafe kaum und bin nur noch für den da, der für meine Welt der Mittelpunkt ist. Für denjenigen will ich perfekt sein. Will, dass er stolz auf mich ist und sich freut mich zu sehen, auch wenn ich zweifle, das je so hin zu bekommen, egal bei wem.
Vielleicht wäre es für manche ganz einfach zu viel. Vielleicht bin ich zu anhänglich und kein Beziehungstyp.
Ich weiß nicht, wie das ist.
Deswegen muss ich warten, bis ich es irgendwann erfahre.
Ich hasse es.
Dieses Warten.
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