Sonntag, 13. Januar 2013

"Und deine Augen sagen:Nie mehr:"

Wie ich einfach mal den ganzen geplanten Tagesablauf in die Nacht prokrastiniere und dann doch wieder nur in Gedanken versinke, in denen ich jetzt nicht hier allein, frierend und irgendwie hungrig vor dem Laptop sitze.
Die anstehende Woche wird so unfassbar anstrengend ich würde sie am liebsten komplett verschlafen und werde mich jeden Tag mit furchtbaren Magenschmerzen in die Schule quälen. Ist das Prüfungsangst oder einfach nur der innere Druck und der Stress, die mir so zusetzen?
Mir wird selbst das Lernen unheimlich schwer fallen, weil ich viel zu oft wieder nachdenke - Dinge, über die ich jetzt vielleicht nicht mehr nachdenken sollte. Aber irgendwie ja doch. ich weiß es nicht, keine Ahnung, welchen Weg ich gehen soll, viele Möglichkeiten habe ich ja nicht. Ich weiß nicht einmal, ob es wirklich eine gibt, bei der ich am Ende nichts verloren habe außer wertlose Zeit, in der ich sowieso nur wie tot auf meinem Bett gelegen hätte, an die Decke starrend, einschlafend, weinend - ich kenne mich. Ich brauche einfach zu lange, um über jemanden hinweg zu kommen, weshalb es einfach ist einfach so lange weiter zu machen, bis plötzlich irgendjemand vor dir steht, der dich in seinen Bann zieht. Bis das passiert, muss ich allerdings erst einmal realisieren, dass es vorbei ist, wahrscheinlich für eine lange Zeit.
Ich bin furchtbar unentschlossen und unentspannt. Keine Ahnung, was irgendwie mal wird und was vergessen wird. Es wird nur unheimlich schwer, jeden Abend mit dem Gedanken einzuschlafen, dass er wohl nie wieder mit mir in meinem Bett liegen wird um noch ein, zwei Stunden zu schlafen, bevor er gehen muss.
Ich will überhaupt nicht mehr schlafen und doch bin ich so müde, dass ich am Liebsten gar nicht erst aufwachen würde.
Einfach so lange schlafen, bis jeder Gedanke gedacht ist und nicht mehr wieder kommt.

"Und deine Augen sagen:
Nie mehr, nie mehr wir!
Dein ganzer Körper singt:
Nie wieder hier bei mir!"

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