Das Vertrauen liegt besoffen in der Ecke und kotzt Leben aus.
Zumindest scheint es so, weil es langsam echt zu viel getrunken hat. Das hält die Leber nicht mehr aus, und das Hirn ist eh schon tot.
Und, wer hat es dazu gebracht, mit dem Trinken anzufangen? Ich bin ausnahmsweise nicht Schuld. Applaus, Applaus! Ich habe tatsächlich einmal nicht selbst Scheiße gebaut - obwohl? Ich hätte etwas sagen müssen, gleich, als es angefangen hat.
"Aus, böser Hund!"
Aber nicht einmal eindeutige Gesten haben geholfen. Was ich nicht verstehe: Ich sehe in den Spiegel und ich sehe genau, wie es unter der Kleidung aussieht. Ich bin bleich, vernarbt, habe keine schöne Figur und meine Augen strahlen nicht. mein Haar ist wie eine Pferdemähne. Attraktiv? Ist etwas anderes. Und trotzdem, erlebe ich es immer wieder. Diese Kommentare, ich sei so hübsch, so wundervoll, so schön, so toll.
Aber das stimmt nicht! Ich habe keinen schönen Körper, ich bin kompliziert, wie eine Spezies für sich, ich bin sentimental, ich weine zu viel, ich...ich bin einfach kein Mensch, den man als wundervoll bezeichnen kann.
Wer mich kennt, weiß, wie ich bin. Freundschaften spielen eine immer kleinere Rolle, weil sie nicht halten, sie zerbrechen, wie Knochen. Sie können wieder zusammen wachsen - oder eben nicht.
Ich kann keine Hilfe annehmen, weil ich mich auf mein Bauchgefühl verlasse. Ich bin mein eigener Chef.
Was sich gut anfühlt, ist nicht der falsche Weg - und wenn doch, dann bin ich daran Schuld.
Ich weiß selbst nicht, was ich will. Wobei, vielleicht will ich auch doch einfach nur zeigen, wie sehr ich lieben kann.
Ich will vielleicht einfach nur das tun, was sich gut anfühlt.
Zurück zum Thema.
Das Vertrauen reißt immer wieder und jedes Mal immer tiefer.
Ich verstehe nicht, was überhaupt der Anlass dazu ist, ich verstehe nicht, was in diesem Hirn vor sich geht, aber ich will, dass es aufhört und nie, nie wieder vor kommt.
Ich bin machtlos, ich bin wie gelähmt, in derartigen Situationen und ich kann mich nicht wehren.
Genau das wird ausgenutzt, viel zu oft eigentlich. Und wie alle wissen, zerbreche ich daran.
Langsam, aber stetig. In eintausend Teile. Oder noch ein paar mehr.
1 Kommentar:
Hallo. (:
Erstmal danke für die lieben Worte. Wenn du möchtest, kannst du meinen Post gerne als Einleitung o.Ä verwenden. Da du gefragt hast, habe ich damit kein Problem.
Liebe Grüße.
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