Ich wollte dir etwas ganz besonderes, einzigartiges zu deinem Geburtstag schenken, als Dank, das du mich so unendlich, unfassbar glücklich machst. Dabei war dein Geburtstag damals noch 8 Monate entfernt.
Ich habe mir vorgestellt, wie es im Sommer wird. Wenn es warm draußen ist, wir keine Jacken brauchen.
Ich habe mir Gedanken gemacht, wie ich dir jemals das geben kann, was du mir gegeben hast und wusste doch im gleichen Moment: ich kann dich niemals so glücklich machen. Wie auch?
Es war schließlich diese Liebe, die mich blind gemacht und mir jeden einzelnen deiner Küsse schmackhaft gemacht hat. Die Liebe die mein Herz zum Rasen bringt, wenn ich auch nur deinen Namen höre.
Aber es war auch die Liebe, die du nie gefühlt hast.
Und das war auch das, was immer ein Dorn in meinem Herzen war, was immer irgendwie geschmerzt hat.
Ich habe mir so viele sinnlose Gedanken darum gemacht, wie ich dich bei mir halten könnte, denn letztendlich warst du frei, nur ich war gefesselt und bin hinter dir her gegangen, nicht fähig selbstständig zu handeln.
Ich hätte damals alles für dich getan, ich hätte mein Leben für dich gegeben um deines zu retten, nur, weil du mir wichtiger geworden bist, als ich es mir selbst bin.
Ich hätte alles stehen und liegen gelassen um bei dir sein zu können, weil ich mich durch dich gefühlt habe, als würde ich leben. Davor war alles grau, du hast Farbe in mein Leben gebracht.
Und ich bin dir für jeden unvergesslichen Moment, den ich mit dir verbringen durfte so unheimlich dankbar.
Ich habe noch so viele kleine Szenen in meinem Kopf, die alle irgendetwas bedeuten. An das alles kannst du dich wohl längst nicht mehr erinnern.
Es ist heute noch genauso. Ich würde immer noch mein Leben für dich opfern, wenn ich deines dadurch retten könnte. Ich sehe immer noch diese Szenen vor mir, die ganz plötzlich in meinen Kopf kommen, vor mir. Zum Beispiel als du immer wieder fragtest, ob mir nicht kalt sei, als wir damals im Schneesturm standen. Ich hatte mich gefragt, wie du auf die Idee kamst, ich würde neben dir frieren.
Es ist immer noch so, dass ich jede Sekunde mit dir vermisse. Dass ich mir immer noch wünsche, dass du schwach wirst und mich wieder glücklich machst.
Dass ich in deinen Augen immer noch etwas sehe, was sonst nicht da war. Es ist immer noch so, dass ich ganz tief deinen Geruch einatme, wenn du mich im Arm hältst.
Vielleicht ist es auch immer noch so, dass ich dich liebe. Nicht mehr so sehr wie noch vor einem Jahr.
Wenn ich euch beide ansehe - dich und deine Freundin, die jetzt seit November das bekommt, was ich immer wollte - tut es weh. Andererseits muss ich lächeln, weil du so glücklich mit ihr aussiehst.
Doch hauptsächlich tut es weh, weil ich ganz tief in mir drinnen immer noch an dir hänge.
Aber ich bin auf dem Weg der Besserung. Es geht bergauf.
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