Dienstag, 27. Dezember 2011

Werden wir?

Ich ertrage nicht die Stille, die mich einhüllt, mich gefangen hält, als würde sie mich davon abbringen wollen, zu gehen, zu laufen.
Ich ertrage nicht die Fessel, die mich an dir hält und sich um meinen Hals geschlungen hat, so dass ich dir nicht einmal mehr sagen kann, dass du sie endlich lösen sollst.
Ich ertrage nicht deine Blicke, süßer als Honig, leuchtender als jeder Stern und so warm wie ein heißer Sommertag, nein, ich ertrage nicht, dass diese Blicke doch so geheimnisvoll sind und mich nicht hinter deine Fassade schauen lassen und ich so nicht einmal weiß, ob du mich damit warnen willst, ob du mich damit anspornen willst oder überhaupt - was sollen deine Blicke, die du mir so oft zu wirfst, sagen?
Und was sollen deine Worte, deine Anspielungen wirklich bedeuten?
Warum machst du einen Schritt vor und einen halben wieder zurück?
Und wieso fühle ich mich gezwungen zu warten mit dir, wo sich doch alles so anfühlt, als könnte es schneller gehen, als könnten wir schneller voran schreiten als andere. Wir würden sie alle überholen. Wir würden uns selbst übertreffen und uns zu etwas Besserem machen, als wir eigentlich sind.
Warum auch nicht?
Ich will alles für dich sein, dir alles geben was du brauchst, ich will dass ich dich glücklich machen darf und jeden Morgen in deine braunen Augen schauen kann, die mich anschauen und mir für alles danken, was ich für dich tue.

Werden wir einen gemeinsamen Weg gehen? Uns an den Händen halten und uns weiter ziehen um nicht still zu stehen?
Es liegt an dir.
Ich lege mein Herz und somit mein Leben in deine Hände, entscheide du, ob du es weg wirfst oder es trägst, bis wir beide müde vom Leben werden.

"In der Hoffnung, dass wir nicht so lange leben und uns das Elend dieser Welt so lange antun müssen."
Und wir dachten das selbe im selben Moment.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen