Mittwoch, 11. Februar 2015

Ein bisschen Herzschmerzseelenkummerkitsch...gedöns.

Der nachfolgende Post kann Spuren von Kitsch enthalten.

Du hast mich wieder vollkommen um deinen Finger gewickelt und ich erlaube dir nicht, mich irgendwann wieder allein zu lassen, weil du mir dann den Kopf abreißen würdest.
Du bleibst jetzt gefälligst da und wehe du lässt deine Worte nicht in Erfüllung gehen...
Was da zwischen uns ist können wir beide nicht beschreiben oder erklären, geschweige denn verstehen, aber da ist irgendetwas Seltsames...jedenfalls gibt es keinen Menschen der meine labile Psyche so versteht, wie du. Letztens meintest du, du wüsstest genau, dass ich mich manchmal schlecht fühle und einfach noch mehr leiden möchte, auch wenn ich nicht genau weiß warum, weil es ja eigentlich total dumm ist, aber jeder würde mich für bescheuert halten, aber du sprichst einfach so aus, was ich immer verschwiegen habe - dass ich es liebe zu leiden (aber trotzdem dann einen auf mimimi mache.) Was ist denn das...wir haben uns knappe 2 Jahre nicht gesehen und du weißt von mir Dinge, die ich nie jemandem erzählt habe.
Aber dir könnte ich so viele Dinge erzählen, ohne dass du mich verurteilst oder beschimpfst, weil du genauso viel Scheiße durchmachen musstest wie ich. Dir könnte ich meine Narben zeigen, du würdest mich verstehen.
Ich könnte bei dir weinen, du würdest mir nicht so einen Scheiß erzählen, wie "Du bist auch wenn du weinst wunderschön!", du würdest mich halten, mich trösten und für mich da sein, egal wie trotzig ich bin...und du fragst nicht nur "Wie geht's dir?" um belanglosen Smalltalk zu starten, du fragst es, weil du wissen willst, wie es mir geht.

Du bist mir immer noch so wichtig wie am Anfang,auch wenn ich dir nicht mehr blind vertrauen kann...zumindest noch nicht wieder...und trotz, dass wir irgendwie wieder zueinander gefunden haben, ist alles irgendwie scheiße. Da sind über 450 km zwischen uns. Ich bin noch bis August in Sachsen und du hast einen neuen,tollen Job in Bremen.
Wenn wir uns das nächste Mal sehen, weiß ich, dass ich mich in dich verlieben werde, schlagartig werden all die Erinnerungen an unsere perfekte Zeit damals hochkommen...das wird unvermeidbar sein. Ich möchte aber nicht den Fehler begehen und fernab meiner Heimat eine Ausbildung anfangen, wenn ich dort dann alleine bin und wir uns - warum auch immer - wieder trennen müssen. Ich will nicht so dumm und naiv sein, andererseits will ich bei dir sein und endlich das bekommen, wonach ich mich seit zwei Jahren sehne.
Ich weiß nicht, wie wir beide das schaffen sollen. Wir wissen aus Erfahrung, dass wir in einer Fernbeziehung nicht glücklich werden können, vor allem nicht bei SO einer Entfernung...
Wir brauchen uns...das ist eben einfach so...wir sind verkettete Anker, halten uns gegenseitig am Boden und sorgen dafür, dass wir gemeinsam ertrinken.


Stresswoche.
Du versuchst mich die ganze Zeit zu motivieren und aufzumuntern, weil du weißt, wie beschissen es mir geht, wie nah ich am Abgrund und kurz vorm Zusammenbruch stehe...
Ich habe Hunger aber kriege kaum einen Bissen runter, ich trinke so gut wie nichts außer Kaffee und Alkohol (was bekanntlich nicht zu den 1,5 Litern zählt, die man am Tag trinken soll), ich schlafe miserabel, habe überall Schmerzen und bin emotional so stabil wie eine extravagante und filigrane Schokoladenskulptur und bin einfach eine tickende Zeitbombe - während andere in Sicherheit gehen, falls ich explodiere, machst du dich an die Arbeit zu verhindern, dass mir alles zu viel wird.
Und allein das zeigt mir, dass du all die süßen Worte nicht einfach sagst, weil du die Worte schön findest. Du versuchst mir zu helfen, an Stellen die andere schon nicht mehr beachten...

Du bist etwas Besonderes. Nicht nur für mich...du bist ein ganz besonderer Mensch.
Und ich danke dir für all die Zeit, die du für mich opferst und für mich da bist.

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