Mich erdrückt irgendetwas, mal mehr, mal weniger - heute mehr.
Es sind nur Phasen, die jeder mal hat.
Manche selten. Manche oft.
Ich wollte die Schule lockerer angehen um genau das zu verhindern - die Angst, zu versagen, wird größer. Die Angst, wieder von den Lehrern Sätze zu hören wie "Du verstehst das sowieso nicht!" oder "Das ist doch alles dumm, was du geschrieben hast!"
Die Kritik bin ich gewohnt und trotzdem tut es weh, wenn man doch sein Bestes gegeben hat. Und das mache ich ja. Ich will ja mein Abitur bestehen, auch wenn ich absolut keine Ahnung habe, was ich danach tun soll - noch eine Angst. Dass nichts aufgeht am Ende, alle Pläne keinen Sinn ergeben.
Doch selbst die Lehrer demotivieren mich. Mitschüler stellen mich als dumm hin, wenn ich eine Antwort nicht wusste, grinsen mich dann mit ihren selbstgefälligen, triumphierenden Fratzen an, nur, weil ihnen das Lernen leichter fällt. Sagen kurz vor Arbeiten, dass es mir doch sowieso immer egal ist, welche Note ich schreibe, nur weil ich nicht vor jeder Arbeit eine Panikattacke bekomme und jedem mitteilen muss, wie viel Angst ich vor diesen Arbeiten habe.
Nur, weil ich gelassen bin, ist mir alles egal? Deswegen sitze ich auch stundenlang in meinem Zimmer und lerne.
Ich bin wahnsinnig vergesslich, meine Aufmerksamkeitsspanne wird immer kürzer und ich bin nie wirklich wach - weil ich viel zu wenig Entspannung hier finde.Kein Wunder, dass meine schulischen Leistungen, verglichen zum Vorjahr, schlechter werden.
Ich werde von überall kritisiert, kaum einer versteht mich und kaum einer nimmt mich wirklich ernst.
Was meine Mitschüler über mich denken ist mir in letzter Zeit ziemlich egal geworden. Es gibt sowieso wenige, mit denen ich mich gern unterhalte.
Lieber höre ich Musik, vergesse das, was um mich herum ist und male mir aus, wie schön es wäre, einfach ganz, ganz weit weg zu sein.
550 Kilometer würden mir schon vollkommen reichen.
(Danke an Max für das Lied :*)
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