Ich hätte so viele Dinge, über die ich schreiben könnte und finde doch keine Worte.
Und ich weiß schon wieder nicht, wie ich weiter schreiben soll...
Die eine Sache, die mich beschäftigt, ist die Schule. Ich muss noch "Der Prozess" fertig lesen (bzw. hören) und Aufgaben dazu machen - auch wenn ich hoffe, endlich eine neue Deutschlehrerin zu bekommen und wir die Aufgaben vielleicht gar nicht mehr brauchen. Ich habe jetzt schon Angst wieder mit den Nerven am Ende zu sein und rückfällig zu werden, wieder depressiv und müde, so dass ich wieder in der Schule einschlafe und kein Lernen etwas bringt, weil ich mir nichts mehr merken kann und mich nicht konzentrieren kann.
Ich weiß, dass ich jetzt jemanden gefunden habe, der mich unterstützen wird und zu dem ich fliehen kann, wenn auch leider nicht mehr so oft oder nur an den Wochenenden. Wenn mir alles zu viel wird, kann ich mich in seine Arme kuscheln und ich weiß, dass es mir dann gut gehen wird. Ich weiß, dass es mich glücklich machen wird, wenn ich ihn zum Lachen bringen kann. Wenn ich so an die vertrauten, schönen Momente mit ihm denke, wächst wieder die Sehnsucht...eine Woche muss ich mich noch gedulden.
Dann kann ich wenigstens wieder einmal aufwachen, ohne, dass ich alleine bin. Dann kann ich vielleicht wieder besser schlafen...und träume nicht so eigenartige Sachen...
...und träume nicht davon, wie ein anderen mich anbettelt, wieder zurück zu kommen, weil er doch gemerkt hat, dass der "Partnertausch" ein Fehler war. Ich weiß nicht, warum mich das immer wieder phasenweise in meinen Träumen verfolgt und das plötzliche Ende so belastend war. Ich frage mich manchmal, ob er noch an mich gedacht hat, wenigstens die ersten Wochen nachdem alles Aus war. Oder was er gedacht hat.
Trotz allem bin ich froh, wie es jetzt ist. Ich bin froh, dass ich jetzt sagen kann einen Freund zu haben - und bei ihm bin ich mir sicher, dass er es ernst meint.
Ihn kann ich nicht nur zum Lachen bringen, sondern auch zum Weinen.
Und auch, wenn viele Männer es peinlich finden - es gibt kaum etwas Süßeres als wenn ER beim Abschied weint, weil er seinen Schatz nicht gehen lassen will.
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