Sonntag, 19. August 2012

Konsequent inkonsequent.

Ich war mit vier Freundinnen auf einem Stadtfest und während wir uns irgendwie aufteilten, entdeckte ich im Gewimmel diesen Mann, der mir so lange das Leben schwer machte. Und plötzlich war's mir egal, dass er da stand, seine Freundin im Arm. Er war nur noch ein Freund und meine Gedanken kreisten nicht mehr um ihn.
Das war gut so.
Meine Gedanken waren bei einem anderen, der mir jetzt das Leben schwer macht - wobei, irgendwie macht er es auch erträglich und lebenswert. Er hat sich schon seit vielen Stunden nicht gemeldet, seine letzten SMS bestanden jeweils aus einem Wort. Was los ist, weiß ich nicht. Aber zu wissen, dass irgendetwas ist, macht mich fertig.
Es war 21:37 Uhr, als ich nach Hause wollte, doch dafür hätte ich über 10km alleine laufen müssen - eigentlich kein Problem, doch meine Schwester schreib, dass sie später auch noch kommen würden und sie mich mitnehmen. Also noch einmal eine Weile aushalten und das Feuerwerk betrachten, bei dem mir fast die Tränen kamen, weil es mit ihm hier so schön gewesen wäre.
Die nächste Stunde verging schnell, weil sich ein guter Freund endlich mal traute, zu mir zu kommen. Wir kennen uns seit c. 3 Jahren, aber er hatte irgendwie immer Angst(Was er natürlich abstreitet), mit mir zu reden. (Er: 2,02m, kräftig und muskulös,19 Jahre hat Angst vor mir, 1,67m, eher schwach und 16 Jahre alt. Muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen.^^)
Jedenfalls haben wir uns gut unterhalten,haben viel gelacht und sein Kumpel war auch sehr nett. Insgesamt war die ganze Truppe sehr lustig und sie haben mich nicht komisch angesehen, weil ich da einfach mit war.
Plötzlich war es dreiviertel 3. Ich wollte schon längst zu Hause sein. Kurze Zeit später kam meine Schwester mit ihrem Freund und zwei weiteren Kerlen, die sie nach Hause bringen würde.
Doch an nach Hause fahren dachten sie gar nicht. Nachdem wir für den Weg zum Auto noch eine halbe Stunde gebraucht hatten, ging es erst einmal in die Disco mit dem schäbigsten Ruf im ganzen Umfeld.
Die Kerle (betrunken) hatten ihren Spaß,doch ich machte mir nur wieder Gedanken darum, warum ich immer noch keine Antwort erhalten hatte, nach so vielen Stunden,wo er doch ständig auf sein Handy schaute.
Ich war müde und wollte endlich in mein Bett.
Um 5:42 Uhr sah ich dann das letzte Mal auf die Uhr und war dann doch irgendwie zu Hause. Obwohl ich von Anfang an sagte, ich gehe früh nach Hause - und damit meinte ich nicht früh am Morgen. Ich bin ja so konsequent.
Ob meine vier Freundinnen nach  Hause gekommen sind, weiß ich nicht, da ich aber weder verpasste Anrufe noch SMS auf meinen Handy hatte, nahm ich mal an, dass sie alle schon schliefen. Sie wollten halb 2 schon alle fort.
Ich hoffe mal, es geht ihnen gut.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen